Das Bratwurstessen des Triumph-Tiger-Forums in Hessen
vom 23.-25. Juni 2006

 

Bereits im Vorfeld dieses Juni-Wochenendes musste ich mich entscheiden wie die drei Tage verlaufen sollten, denn exakt zum gleichen Termin fand auch das schon traditionelle Triumph-Treffen im schwäbischen Pfedelbach bei Schwäbisch Hall statt.
Dieses hätte ich natürlich auch gerne besucht und daher fasste ich dann den Entschluss eben beide Veranstaltungen zu besuchen. Also dann bei Norbert, dem Ausrichter des Bratwursttreffens, angemeldet und schon mal auf der Landkarte die Route geplant.

Am Freitag ging es dann gegen halb zehn Uhr Morgens in Deutschland ohne Knoppers aber dafür mit Schmackes los. Der Tiger wetzte schon mit den Krallen und freute sich auf ein ganzes Wochenende in der freien Wildbahn unterwegs zu sein. Trotz der eigentlich positiven Wettervorhersage kam es mir reichlich kühl vor und so zog sich auch der erste Teil der Strecke, auf der A3 bis Crailsheim, ganz schön in die Länge. Dann aber runter von der Autobahn und über Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Walldürn, Obernberg bis nach Hoechst quer durch den Odenwald. In der Zwischenzeit erwärmte sich auch die Luft ein wenig und es war eine überaus angenehme Anfahrt. Wenn, ja wenn nur nicht das Dilemma mit der Tachowelle gewesen wäre. Diese gab kurz vo dem Ziel ihren Geist auf und ich musste deswegen nach Drehzahlmesser fahren. Na ja, so schlimm war das dann auch wieder nicht.

Gerade richtig zur Kaffeezeit, also um halb vier, stand ich dann, nach mehreren Versuchen das Kaff "Hassenroth" auf eigene Faust zu finden, mitten ich Hoechst. Zumal ich auf der Anreise kurz entschlossen ein neues Navisystem (Na ja, es war eigentlich nur eine Landkarte im Maßstab 1:650000, aber immerhin) erwarb war ich guter Hoffnung es ja doch noch zu finden, aber ich musste dann doch die Hilfe eines schon etwas in die Jahre gekommenen Rollerfahrers in Anspruch nehmen. Denn das zu diesem Wochenende zum Zentrum der Tigerfahrer erkorene Mekka war einfach auf dem Faltplan nicht zu finden. Irgendwie kam ich aber doch noch an.

Nach einer Tasse Kaffee kamen dann auch nach nicht allzu langer Zeit schon die ersten Bekannten in den schattigen Biergarten und auch manch Neuling traute sich unter die Tigerbändiger. Schnell quatschte man über die Ereignisse der Wochen seit dem letzten Treffen, begutachtete die Umbauten und Errungenschaften die so manchen Tiger zierten und natürlich auch über die Fußball-WM. Nur mal so am Rande: Es waren auch zu diesem frühen Zeitpunkt schon zwei Gäste aus Holland jeweils mit ihrem Tiger eingetroffen.

Abends gab es dann im Speisesaal der Wirtschaft das Essen, nämlich Gulasch und Spätzle (Bratwurst gab es dann am Samstag zum Hauptgang). Somit konnte ich mich auch schon auf die schwäbische Küche einstellen die ich dann die nächsten beiden Tage noch genießen durfte. Gestärkt und mit vollem Bauch ergaben sich dann auch noch sehr viele Gespräche rund um Tiger, Triumph, Treffen, die richtige Wahl des Schnapses nach dem Essen, et cetera, et cetera ... .

Schließlich kam dann der Zeitpunkt des Aufbruches wenn die Ankunft im Schuppachtal noch zu halbwegs vernünftiger Zeit von Statten gehen sollte. Da auch Robert "Robbe" diesen Plan hatte beschlossen wir gemeinsam mit "Egges", ebenfalls aus dem Forum, die Strecke unter die Räder zu nehmen. Für mich hieß das dass ich das neu erworbene Navigationssystem im Koffer ganz nach unten packen konnte, denn die beiden kannten sich hier bestens aus. Die Route führte uns dann über Beerfelden und Mosbach hinunter an den Neckar, hinein nach Neckarsulm. Inzwischen schon ziemlich finster trennte sich hier Egges von dem Rest der ursprünglich drei Musketiger und Robbe übernahm nun die Führung weiter den Neckar entlang bis zu Gustl im Schuppachtal, wo wir um 23.30 Uhr als letzte für diesen Abend ankamen.

Nach der üblichen Begrüßung gab es dann dort noch ein paar Bierle am Lagerfeuer bevor wir dann gegen halb vier Morgens in die Luftmatratzen fielen.

Hätte an diesem Wochenende nicht das Triumph-Treffen im Schuppachtal stattgefunden, wären wir bei Norbert sicher auch auf unsere Kosten gekommen: Die beiden Holländer hatten einen Vortrag über eine Australienreise mit dem Tiger im Koffer, Andi seinen bis über alle sächsischen Grenzen hinaus bekannten grünen Lauterbacher Kräuterlikör im Gepäck, und die anderen Tigerbändiger wieder viele der bekannten Stories über heisse Verfolgungsjagden und durchdrehende Räder beim Beschleunigen, eine geniale Ausfahrt in den Odenwald, und, und, und, ...

Ich möchte mich an dieser Stelle bei Norbert und Sybille Katzenmayer ganz herzlich für die gute Organisation des Wochenendes (das für mich leider viel zu kurz war) bedanken, natürlich auch bei den bedauernswerten Wirtsleuten die die verrückten Tigeristi zu bewirten hatten. Nächstes Mal bleibe ich länger, versprochen!
Danke auch an Robbe und Egges für das Geleit durch den Odenwald ins Schwabenländle.

 

Hier nun noch ein paar Schnappschüsse:

           

           

       

 

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