Das Tigerfauchen in Gauaschach bei Hammelburg
vom 13. - 15. Juli 2007

 

Das Tigerfauchen ist leider auch schon wieder vorbei und der Alltag hat uns wieder fest im Griff.

Diejenigen des T-Packs die dabei waren haben den Stammtisch natürlich wieder ehrenhaft vertreten und der Stefan hat sogar einen ersten Platz belegt. Durch seine Orientierungslosigkeit (über die ihm nicht mal ein Navi der Extraklasse hinweghelfen kann) hat er mal wieder den größtmöglichen Umweg gewählt und so die weiteste Anfahrt vorzuweisen gehabt. Dafür erhielt er von Thorsten eine Dose Allzweckwaffe zum reinigen, kontakten, beruhigen, glänzen, schmieren, usw. sowie einen Piccolo. Toll gemacht, Stefan! Ich glaub ich verzichte auch wieder aufs Navi!

Die Sau hat es natürlich auch nicht so ganz überstanden, sie wurde bis auf wenige Reste vertilgt. Eine Ausfahrt wurde unternommen, Eis gegessen und Bobby Cars sind wir auch gefahren.

Das Wetter war ja grade für so ein Treffen ideal, für die Heimfahrt war es leider etwas zu warm so dass wir es ein wenig langsamer mit ein paar Pausen angegangen sind. Aber das Wichtigste war ja wieder heil anzukommen nach diesem tollen Wochenende in Gauaschach.

 

Auch der Stefan hat seine Eindrücke zu Papier gebracht:

 

Jawohl! Das Tigerfauchen war ein Event der Extraklasse. Wunderbar hat alles geklappt. Soweit ich alles verfolgt habe, ist außer einem "Original" alles heil nach Hause gekommen.
Klemens (Kieltigger) hat an seinem Caspian-T400 einen kapitalen Motorschaden erlitten.

Ich startete am Freitag gegen elf Richtung Gauaschach. 463km lagen vor mir und bereits in Hutthurm fing Nieselregen an...
Ich ließ mich aber nicht beirren und zog meinen "Kondensstreifen" über Spiegelau - Arber - Furth i. W. - Waidhaus - NEW - Fichtelgebirge - Bayreuth - Fränkische Schweiz - Schesslitz - wilde Pampa - Gauaschach.

Die vorher zusammengestellte Route wurde exakt eingehalten (Tacho und Mapsource identisch!!), genau 7.00 Stunden Fahrt, 7.45 Stunden insgesamt. Vor allem in der Pampa zwischen Schesslitz und Schweinfurth - dort hatten wir letztes Jahr auch so unsere Probleme weil nur Nord-Süd-Verbindungen - erwies sich das Fahren nach Navi als Wohltat: Flüssiges Fahren, weil alle (und es waren viele) Abbiegehinweise nicht mühsam per Karte (=Stehenbleiben) gesucht werden mußten. Einmal ging es 6 km auf Schotterpiste durch den Wald, des öfteren über 2-m breite Landwirtschaftswege, aber kein Schlenker war nötig/unbeabsichtigt.

Bei Alaska auf der Hot-Horse-Ranch fühlt man sich natürlich richtig wohl. Hatte der Regen ab Neustadt/Waldnaab aufgehört, konnte bei strahlendem Wetter das Zelt aufgeschlagen werden. Dann noch zwei Steak-Semmeln, eine Bratwurstsemmel - schließlich war das ja Mittag- und Abendessen in einem und 5 Cola und ich war nach vielen Gesprächen ob der kurzen Do-Fr.Nacht gegen Mitternacht "bettfertig". Eigentlich wollte ich nur Piseln, entschloß ich mich doch zum unverzüglichen Aufbruch Richtung Schlafsack, welchen ich erst nach 7 1/2 Stunden wieder verließ...

Die Ausfahrt hätte auch unserer Karin (Tigerlilli) aus Nähe Nbg. zugesagt: Flott geführt, aber immer im erlaubten Tempo ohne Risiken war es ein einziger Landschafts- Kurven- Genuß. Inklusive der Rast bei "Best of Schnitzel", wo ich meine "liebste Mehlspeise" genießen konnte. Unserem mengenmäßig 'etwas verwöhnten' R!tchie hat die 'zu klein geratene Vorspeise' zwar nicht gereicht, dabei sei aber anzumerken: Mehr hätte bei dem warmen Wetter zu sehr die Konzentration beeinträchtig - meine Meinung...

Während die anderen sich im Bobby-Car-Quälen in voller Motorradmontur verlustierten (unser R!tchie hat unglaubliches vollbracht) habe ich das örtliche Freibad einer eingehenden Begutachtung unterzogen.
Fazit: Schön angelegt mit hervorragenden Duschen. Nach dem Schwimmen fühlte ich mich zu einer "Fleißaufgabe" in Form weiterer knapp 100km berufen. Da hätt' die Karin wieder gemeckert! War es dann doch ein wenig 'viel flotter' als in der großen Gruppe...

R!tchie hat uns alle beim Bobby-Car-Wettbewerb verblüfft: Verfügt er doch über die denkbar schlechteste Voraussetzung - er hat ja kaum Gewicht, welches bergab einigermaßen beschleunigen könnt' - hat dennoch ein caspian-blaues Bobby-Car als Preis eingefahren.
Wahrscheinlich hat er doch den optimalsten cw-Wert der ganzen Truppe für seinen Triumph zum Vorteil verwerten können.

Heimfahrt: Trotz in vielen Teilen geänderter Route kamen wieder 458km zusammen, nach Bamberg und Fränkischer Schweiz noch Fichtelberg, NEW, aber dann rüber nach Cham (fast Rötz) und weil's allmählich g'reicht hat, auf der B85 nach Hause.
Es war zwar sehr warm am Sonntag, aber wesentlich besser, als die ganzen nassen Strassen am Freitag!!

Übrigens: Mein Hinterreifen am Tiger ist nun völlig hinüber, morgen kommt der Neue drauf.

Vielleicht schaut der eine oder andere mal im Tigerhome die Berichte an und merkt sich das "Fauchen" im Geiste schon mal für 2008 vor? Die Teilnehmer sind alle voll in Ordnung, auch Begleiter mit Mopeten anderer Marken waren wieder dabei. Da ist ja eigentlich okay, wenn T-Pack'ler mit Triumph mitkommen. Sind in jedem Fall willkommen. Versprochen!

 

Vielen Dank von uns allen an Thorsten, "Alaska" Walter, Silvie und das gesamte Team für das super organisierte Wochenende und bis zum nächsten Tigerfauchen auf der Hot Horse Ranch!

 

Hier wie gewohnt die Bilder des Wochenendes:

 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                               

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