Der Motorradgottesdienst in Straubing am 23.April 2006

 

Am 23.April fand im Rahmen des Frühlingsfestes der schon traditionelle Motorradgottesdienst in Straubing statt.
Die beiden Geistlichen Hasso von Winning (Straubing) und Kilian Limbrunner (Stallwang) führen schon seit langem diese Veranstaltung mit vielen freiwilligen Helfern durch und es kommen immer mehr Biker aus dem gesamten südbayerischen Raum zu diesem Event. Stand zu den ersten Veranstaltungen noch die Eishalle am Pulverturm und später dann das Festzelt des Frühlingsfestes für den Gottesdienst zur Verfügung, treffen sich die Biker nun auf dem Gelände der Fraunhofer-Halle und feiern hier in der Festhalle den Gottesdienst und gehen anschließend auf einen etwa 5 Kilometer langen Korso rund um Straubing. Vorher werden die Fahrer und Maschinen noch mit dem kirchlichen Segen versehen.

Dieses Jahr fand das Ereignis bei eher wechselhaftem Wetter statt und war begleitet von Sonne, Wolken, Wind und Hagel, alles gut miteinander gemischt. Doch es kamen trotzdem etwa 2500 Biker um an der Veranstaltung teilzunehmen.

Die Klosterbiker Oberalteich fahren schon seit Jahren zu diesem MoGo und da Erich und Alfons hier Mitglieder sind hat sich auch Ritchie diesem Rudel angeschlossen. So fuhren im Pulk von circa 30 Maschinen auch 3 Triumphs des T-Packs mit und bereicherten den Fuhrpark mit ihrer Anwesenheit.

Auf dem Gelände vor der Halle angekommen konnte man sich Maschinen der verschiedensten Gattungen ansehen. Von der Vorkriegsmaschine über Gespanne, Cruiser, Streetfighter, Supersport, Roller, Quad und Enduro war so ziemlich alles vertreten was zwei (oder auch drei oder vier) Räder hatte und man kam aus dem Staunen nicht mehr heraus was so mancher Zeitgenosse aus seinem Bike gemacht hatte.

Der größte Teil der Anwesenden besuchte dann auch den Gottesdienst, bei dem im Verlauf den in der vergangenen Saison verunglückten Bikern gedacht wurde und aus Helmen ein großes Kreuz auf den Fußboden gelegt wurde.
Danach starteten die Motoren und der Korso setzte sich in Bewegung und jeder der Teilnehmer erhielt den Segen der Geistlichen für die kommende Saison.
Geführt von Polizeimaschinen bewegte sich dann der Zug durch die Innenstadt von Straubing die für die Dauer der Durchfahrt gesperrt wurde.

Wir klinkten uns dann kurz vor Ende der Runde aus um in einem Gasthaus den Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen zu lassen. Die einzelnen Mitglieder der Runde fuhren dann jeder für sich wieder nach Hause.

Bilder gibt es zwar nicht viele, aber Alfons hat trotzdem ein paar beizusteuern:

    Am Treffpunkt    Vor der Abfahrt        Beim Gottesdienst    "Helmkreuz"

               

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