Das Triumph-Treffen vom 19. - 21. Oktober 2007
im Schuppachtal
(Baden-Württemberg)
Wie jedes Jahr lud auch 2007 Marc Noll wieder zum traditionellen
Triumph-Treffen im Schuppachtal ein.
Aber in diesem Jahr war alles anders als bisher:
Zum Einen das Datum: Da am angestammten Termin im Juni die TriDays in
Newchurch (Neukirchen am Großvenediger, Österreich) auf dem Programm standen
musste ein Ausweichtermin gefunden werden. Im Sommer war bereits alles vergeben
und so wurde eben kurzerhand ein Herbsttreffen angesagt.
Zweite Neuerung: Die neu gegründete T300 Owner Group, deren Member natürlich
auch Marc ist, trat als Mitorganisator des Treffens auf, ebenso wie der bewährte
Wirt Gustl von der Bikerkneipe "Zum Schuppachtal" in Pfedelbach.
Das Treffen wurde zwar bei den Stammtischen des T-Packs Donau-Wald häufig
angesprochen, doch leider nahmen nur zwei Fahrer den Weg nach Baden-Württemberg
auf sich:
Alfons mit der Trident und Ritchie mit dem Tiger.
Am Freitag Vormittag trafen sich die beiden in der Garage bei Alfons und
angesichts den einigermaßen trockenen Wetters aber niedrigen Temperaturen ging
es ohne Regenkombi auf die Reise. Kurz nach der Abfahrt begann es dann auch leicht zu nieseln,
aber es ging flott voran. So beschlossen die beiden dann die B8 aufzusuchen und
bei sich besserndem Wetter auf kleinere Strassen zu wagen. Kurz nach Straubing
fasste Alfons dann noch Sprit und siehe da, der Regen ließ nach und hörte dann
sogar gänzlich auf. So konnten die beiden dann auch ab Bad Abbach die B16 verlassen und
sich auf kurvigen Nebenstrassen auslassen. Etwas zügig war es schon, doch es kam
dann ab und zu sogar die Sonne heraus und die Fahrt machte dann auch noch Spaß.
Vor allem die wenig befahrenen Sträßchen trugen ihren Teil zum Fahrvergnügen
bei: kurvige Streckenführung durch hügelige Landschaften und sogar Alleen
die an den östlichen Teil der Republik erinnerten nahmen die beiden Triples
unter die Räder. In Nördlingen wartete dann auch schon Thomas mit seiner Daytona
900 auf uns, ihn haben wir im Juni in Newchurch kennen gelernt und ihm schon
dort vom Treffen vorgeschwärmt so dass er es sich nicht nehmen ließ uns zu
begleiten. Zu dritt ging es nun weiter über Abtsgmünd, Gaildorf und die B19 bis nach
Pfedelbach zu Gustl.
Als erste Teilnehmer liefen die drei dann auch dort ein, wärmten sich bei einem
Kaffee und einer Brotzeit erst mal auf und bezogen ihre Quartiere. Alfons nahm
angesichts seiner Erkältung ein Zimmer in Gustls Pension, Thomas und Ritchie
ließen sich im Matratzenlager nieder.
Kurz darauf kamen dann auch schon weitere Gäste und man begrüßte sich aufs
herzlichste. Waren ja fast alles gute alte Bekannte.
Am Abend als alle vollzählig anwesend waren machten man sich über die weit über die Grenzen des Schuppachtals hinaus bekannten Schnitzel her, quatschte über dies und jenes, schloss neue Bekanntschaften und begutachtete auch den ein oder anderen Umbau der vor der Türe stand. Dank einiger Tagesgäste wuchs die doch recht überschaubare Gruppe an "Dauerbesuchern" des Treffens auf eine stattliche Runde an und das Stammtischeck der TOG war bis auf den letzten Platz gefüllt. So verging die Zeit wie im Fluge und die Gesellschaft löste sich erst gegen 3 Uhr morgens auf. Wer die Runde kennt darf dreimal raten wer das Licht ausmachte.
Am Samstag gab es dann ein stärkendes Frühstück im Gasthaus und die
Lebensgeister kamen allmählich mehr oder weniger zurück so dass die für 10.30
Uhr angesetzte Ausfahrt dann auch um 11 Uhr angetreten werden konnte. Bei
herrlichem Sonnenschein, aber schon fast winterlichen Temperaturen (etwa 5 Grad) ging es unter
Führung von Werner auf die Reise durchs Hohenloher Land. Die erste Station war
Langenburg, von wo aus man einen herrlichen Blick in die Landschaft genießen
konnte. Über abgelegene Ortschaften und kleinste Strassen fuhren wir dann bei
stets steigenden Temperaturen weiter bis nach Rothenburg o. d. Tauber, wo die
insgesamt etwa 10 Unerschrockenen eine Mittagspause einlegten.
Auf kürzestem , aber trotzdem nicht auf dem schnellsten Wege kehrten wir dann
wieder zu Gustel zurück. Vorbei an Stauseen, die umrahmt von herbstlich
geschmückten Bäumen wie gemalt erschienen, durch Waldfurten, bergauf und bergab
erreichten wir nach 200 Kilometern die Unterkunft gegen 16.30 Uhr. Jeder war
vollauf zufrieden und lobte den Tourguide Werner sowie den Planer der Ausfahrt,
Markus, beide natürlich Mitglieder der TOG.
Von der zwischenzeitlich über das Schuppachtal hergefallenen Horde des T5-net bekamen wir rein gar nichts mit, da sich diese anlässlich ihrer Abschlussfahrt mit etwa 60 Maschinen auf der Platte bei Löwenstein trafen und wie immer in den vergangenen Jahren ihr Mittagsschnitzel beim Gustl einnahmen. Nach kurzem Ratsch verließen sie aber wieder das Schuppachtal und so waren die Stammgäste wieder unter sich ohne überhaupt etwas davon mitbekommen zu haben.
Am Abend dann das Altbekannte:
Ratschen, Kontakte knüpfen und vertiefen. Dies fiel angesichts der neu
eingetroffenen Gäste nicht schwer. Alda, Ina und Jochen vom T-Pack, die
allerdings aus verschiedenen Gründen lieber mit dem Auto anreisten, bereicherten
die Runde und so waren aus den Reihen unseres Stammtisches auch fast mehr
Mitglieder anwesend als Mitglieder des Veranstalters. Respekt!
Die Runde löste sich an diesem Abend jedoch schon etwas früher als am Vorabend
auf und gegen Mitternacht oder kurz danach war Schicht im Schacht.
Die Heimreise wurde dann für den Ein oder Anderen am Sonntag eine recht kühle
und feuchte Angelegenheit:
Regen, in den höheren Lagen sogar Schnee der allerdings nicht auf der Fahrbahn
liegen blieb, ließen nichts Gutes erahnen für den Nachmittag.
Doch es kam ganz anders:
Ritchie musste die Heimreise alleine antreten, da Alfons seine Trident über den
Winter bei Marc zur Durchführung verschiedener Umbauarbeiten im Schwäbischen
ließ und mit Alda im Auto mitfuhr. Zuerst war es nicht sehr angenehm bei Regen,
nasser Fahrbahn und teilweise Schneeflocken die vom Himmel fielen, sich dann
aber am Boden sofort wieder auflösten ging es Richtung Ellwangen, über die B25
und Donauwörth, Bad Abbach wieder zurück nach Hause. Im Laufe der Fahrt besserte
sich aber das Wetter und es kam dann sogar noch die Sonne zum Vorschein und es
begann wieder richtig Spaß zu machen. Nach etwa 3 1/2 Stunden Fahrt und 300
Kilometern traf auch Ritchie zuhause ein und genehmigte sich nach einiger
Verspätung erst mal ein wärmendes Bad.
Fazit:
Das Treffen war trotz des späten Zeitpunktes voll gelungen und der
Veranstalter hatte mächtiges Glück mit dem Wetter.
Organisation und Durchführung verdienen wie immer Lob und Anerkennung, auch das
Rahmenprogramm passte, obwohl man eigentlich von den vorangegangenen Jahren
Gewohntes vermisste. Dies lag aber daran dass der Zeitpunkt einfach zu spät
angesetzt war und ein Lagerfeuer bei Regen oder Schneefall niemanden hinter dem
sprichwörtlichen Kachelofen hervorlocken konnte und man auch deswegen darauf
verzichtete.
Was etwas traurig stimmte war die Tatsache dass es nur eine handvoll Leute
schaffte sich zu überwinden und zum Treffen mit dem Motorrad zu kommen.
Die Bewirtung durch Gustl und sein bewährtes Team war gewohnt hervorragend und
ich denke dass niemand hungrig oder durstig das Schuppachtal verlassen musste.
Insgesamt eine super organisierte Veranstaltung, doch der Termin bedarf
unbedingt einer Änderung.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Marc und das Team der TOG, sowie an Gustl und seine Mannen, Markus und Werner für die gelungene Ausfahrt und nicht zuletzt allen die sich unerschrocken mit ihren T´s auf den Weg machten um das Treffen zu besuchen.
Im Folgenden ein paar Bilder, die uns freundlicherweise von der T300-Owner
Group zur Verfügung gestellt wurden.
Herzlichen Dank auch hier an Markus und Werner!
Die Bilder können durch anklicken in größerer Darstellung angezeigt werden.
Alles was am Freitag, Samstag und Sonntag am Schuppachtal abging:
Die Ausfahrt über Langenburg nach Rothenburg o. d. Tauber:
Hier sind die Höhenprofile der einzelnen Etappen der Ausfahrt:

Höhenprofil der ersten Etappe

Höhenprofil der zweiten Etappe

Höhenprofil der dritten Etappe
Und so sahen die Abschnitte auf der Karte aus:
Erste Etappe:

Zweite Etappe:

Dritte Etappe:

Und die gesamte Tour:

Einen weiteren kurzen Bericht mit noch mehr Bildern gibt es auch auf der Homepage der T300 Owner Group: